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Wir sind YAYA, ein diverses, intersektional-feministisches Netzwerk kunst- und kulturschaffender Geschlechterminderheiten.
Wir sind Personen mit unterschiedlichen Ideen, welche sich in ihren Idealen hingegen einig sind: wir alle möchten auf Bühnen, in Galerien, auf Podien und in Clubs dafür sorgen, dass die Gesamtheit der Sprechenden, Singenden, Malenden, Musizierenden, Schreibenden und aller weiteren Kunst- und Kulturschaffenden ein ausgewogenes und realitätsnahes Bild unserer Gesellschaft abgibt.

Was wir damit meinen? Dass Geschlechterminderheiten jegliche Kulturräume ebenso besetzen, bespielen und beleuchten wie Cis-Männer.

Dass Personen unabhängig von Faktoren, die sie in ihrem Leben daran hinderten und nach wie vor hindern, Kulturräume zu nutzen und zu beanspruchen, ihren Künsten nachgehen können, ohne Ablehnung und Diskriminierung zu erfahren.

Wir stehen für offenen Austausch mit dem Ziel, intersektional-feministische Denkweisen nach außen zu tragen.

Wir sprechen uns aktiv gegen jede Form der Benachteiligung von Minderheiten aus, sei es aufgrund von Geschlecht, Hautfarbe, Religion, Sexualität, Einkommen, Gewicht, Ethnie, Klasse, Bildungsstand, physischer/psychischer Gesundheit oder wegen anderer Faktoren.

Wir fordern die Kunst- und Kulturszene durch unsere Beiträge und Aktionen dazu auf, sich an den von uns angestrebten Veränderungen aktiv zu beteiligen.

Wir organisieren Workshops, Partys, Ausstellungen, Diskussionen, Konzerte, Podcasts und mehr. Wir wachsen stetig, sowohl nach innen, als auch nach außen- und sind für jede neue Person, die sich an unserem Wirken beteiligen möchte, offen. Unsere monatlichen Netzwerktreffen dienen dem internen Austausch der aktuellen Anliegen, Projekte und Ideen. Sie dienen dem Vertrautsein ebenso wie dem Kennenlernen: die Netzwerktreffen sind offen für alle Frauen und Personen, welche sich selbst als a-gender, non-binary und/oder inter*-sexuell definieren und Lust haben, sich einen Eindruck von YAYA zu verschaffen oder ein Teil YAYAs zu werden.

Unsere Überzeugung äußert sich auch darin, dass wir für die interne Stärkung sichere Räume schaffen, welche Geschlechterminderheiten unbefangenen Austausch unter sich, ohne die Angst vor Diskriminierung oder Abwertung, ermöglichen. Daher ist es Cis-Männern möglich, ein Mitglied unseres Vereins zu werden oder für alle Geschlechter vorgesehene Veranstaltungen zu besuchen, doch sind und bleiben die monatlichen Netzwerktreffen nur für Geschlechterminderheiten offen.

– Mia Kaven